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Ratgeber Fettleber

Fettleber: Symptome, Ursachen und was Sie tun können

Kurz gesagt

Eine Fettleber (heute MASLD genannt) liegt vor, wenn der Fettanteil der Leber 5 % oder mehr beträgt. Etwa jeder dritte Erwachsene in Deutschland ist betroffen, meist ohne Beschwerden. Im frühen Stadium ist sie umkehrbar: Schon 5 % weniger Körpergewicht senken das Leberfett, 7 bis 10 % bessern laut Leitlinie auch die Entzündung.

Was ist eine Fettleber?

Bei einer Fettleber speichern die Leberzellen mehr Fett, als sie sollten. In der MRT gilt ein Fettanteil ab 5 % als Verfettung.⁠[2] Seit 2023 heißt die häufigste Form nicht mehr „nicht-alkoholische Fettleber“ (NAFLD), sondern MASLD: metabolische Dysfunktion-assoziierte steatotische Lebererkrankung.⁠[3] Die deutsche Fachgesellschaft DGVS hat die neuen Namen 2024 in ihre Leitlinie übernommen.⁠[4]

Der neue Name beschreibt die Ursache statt eines Ausschlusses: Eine MASLD liegt vor, wenn die Leber verfettet ist und mindestens ein Stoffwechsel-Risikofaktor besteht, etwa Übergewicht, erhöhter Blutzucker oder Bluthochdruck, und kein schädlicher Alkoholkonsum dahintersteckt.⁠[3]

Neuer BegriffFrüherBedeutung
SLDFettleber allgemeinSteatotische Lebererkrankung, der Oberbegriff für jede verfettete Leber
MASLDNAFLDFettleber mit mindestens einem Stoffwechsel-Risikofaktor, ohne schädlichen Alkoholkonsum
MASHNASHEntzündete Fettleber mit Zellschaden, die Narben bilden kann
MetALDneuMASLD und zusätzlich mehr Alkohol: 140 bis 350 g pro Woche bei Frauen, 210 bis 420 g bei Männern
ALDalkoholische FettleberFettleber vor allem durch Alkohol
Nomenklatur nach dem internationalen Konsens von 2023.⁠[3] Im Alltag und auf dieser Seite sagen wir weiter „Fettleber“.

Wie häufig ist eine Fettleber?

Sehr häufig: Laut Deutscher Leberstiftung hat etwa ein Drittel der Erwachsenen in Deutschland eine Fettleber, besonders oft Menschen zwischen 55 und 75 Jahren.⁠[1]Weltweit liegt der Anteil inzwischen bei über 30 %, im Jahr 2016 waren es noch 25 %.⁠[2]

Die entzündete Form MASH betrifft in Deutschland mindestens 4 % der Bevölkerung.⁠[5] Bei Menschen mit starkem Übergewicht (Adipositas) haben 80 bis 90 % eine Fettleber.⁠[6] Die Fettleber ist damit die häufigste chronische Lebererkrankung.⁠[2]

Welche Symptome hat eine Fettleber?

Meist keine. Die meisten Betroffenen haben keine Beschwerden, einige berichten von Müdigkeit, Durst, Blähungen, Schlafstörungen oder Schmerzen im Oberbauch.⁠[6]Weil die Leber selbst nicht schmerzt, fällt eine Fettleber oft zufällig auf: durch erhöhte Leberwerte im Blutbild oder beim Ultraschall.

Ob Sie ein erhöhtes Risiko haben, schätzt der Fettleber-Rechner in einer Minute aus Gewicht, Bauchumfang und Blutwerten.

Wie entsteht eine Fettleber?

Eine Fettleber entsteht, wenn die Leber dauerhaft mehr Energie bekommt, als der Körper verbraucht. Die häufigste Ursache sind zu wenig Bewegung und eine kalorienreiche Ernährung, gefördert durch Übergewicht, Typ-⁠2-⁠Diabetes und Insulinresistenz.⁠[6] Zuckerhaltige Getränke, stark verarbeitete Lebensmittel und viel rotes und verarbeitetes Fleisch hängen mit einem höheren Risiko zusammen.⁠[2]

Die Leitlinie nennt fünf Stoffwechsel-Risikofaktoren. Liegt eine verfettete Leber vor und trifft mindestens einer zu, spricht man von MASLD:⁠[2]

RisikofaktorGrenzwert für Erwachsene (Europa)
ÜbergewichtBMI ab 25 oder Bauchumfang ab 94 cm bei Männern, ab 80 cm bei Frauen
BlutzuckerNüchternzucker ab 100 mg/dl, HbA1c ab 5,7 % oder behandelter Typ-⁠2-⁠Diabetes
Blutdruckab 130/85 mmHg oder Behandlung
Triglyzerideab 150 mg/dl oder Behandlung
HDL-⁠Cholesterinunter 39 mg/dl bei Männern, unter 50 mg/dl bei Frauen oder Behandlung
Kardiometabolische Kriterien der MASLD laut EASL-EASD-EASO-Leitlinie 2024.⁠[2]

Auch Hormone spielen mit: Nach den Wechseljahren ist das Risiko für eine Fettleber etwa 2,4-⁠mal so hoch.⁠[2] Dazu kommen Gene, die bestimmen, wie viel Fett die Leber bei gleichem Lebensstil einlagert.

Kann man eine Fettleber haben, ohne Alkohol zu trinken?

Ja, das ist heute der Normalfall. Die metabolische Fettleber entsteht ganz ohne Alkohol, allein durch den Stoffwechsel. Alkohol verschlimmert sie aber: Schon mäßige Mengen verdoppeln das Risiko für eine Lebererkrankung, und die Leitlinie rät allen Menschen mit Fettleber, Alkohol zu meiden.⁠[2]

Und ohne Übergewicht?

Auch das gibt es. In einer Auswertung von 93 Studien mit über 10 Millionen Menschen war fast jeder fünfte Mensch mit Fettleber normalgewichtig (19,2 %).⁠[7] Bei ihnen stecken oft Bauchfett, Zucker, Gene oder ein gestörter Blutzucker dahinter. Für normalgewichtige Menschen mit Fettleber ist die Lage nicht harmloser: Rund 39 % hatten bereits eine entzündete Fettleber.⁠[7]

Ist eine Fettleber gefährlich?

Eine einfache Fettleber ist nicht akut gefährlich, aber ein ernstes Signal. Bei 10 bis 30 % der Betroffenen schreitet sie zur Entzündung (MASH) und weiter zu Vernarbung fort.⁠[2] Wie es weitergeht, hängt vor allem vom Ausmaß der Narben (Fibrose) ab: Es ist der stärkste Vorhersagewert für Leberkomplikationen.⁠[2]

StadiumWas in der Leber passiertUmkehrbar?
Steatoseeinfache FettleberFett in den Leberzellen, keine EntzündungJa, vollständig
MASHentzündete FettleberDie Leberzellen sind entzündet und geschädigtJa, in 90 %⁠[8]bei mindestens 10 % Gewichtsverlust
FibroseStadium F1 bis F3Narbengewebe nimmt zu, F3 gilt als fortgeschrittenTeilweise, in 45 %⁠[8]bei mindestens 10 % Gewichtsverlust
ZirrhoseStadium F4Umbau der Leber, die Funktion lässt nachGilt als nicht heilbar⁠[6]
Stadien der Fettlebererkrankung. Rückbildung laut einer Studie mit 293 Menschen mit MASH nach 52 Wochen Lebensstiländerung.⁠[8]

Die Folgen reichen über die Leber hinaus: Eine Fettleber geht mit mehr Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nierenerkrankungen und Krebs einher.⁠[2] Bei einer MASH kann sich Leberkrebs schon entwickeln, bevor eine Zirrhose vorliegt.⁠[5] Ein höheres Risiko für Narben haben Männer über 50, Frauen nach den Wechseljahren und Menschen mit mehreren Risikofaktoren, vor allem Typ-⁠2-⁠Diabetes.⁠[2]

Wie stellt man eine Fettleber fest?

Beim Hausarzt mit Blutwerten, Ultraschall und dem FIB-⁠4-⁠Wert.⁠[9] Der Ultraschall zeigt die Verfettung, der FIB-⁠4 schätzt aus Alter, GOT, GPT und Blutplättchen, ob schon Narben wahrscheinlich sind. Bei auffälligem Ergebnis folgt eine Messung der Lebersteifigkeit (Elastografie), nur selten eine Gewebeprobe.⁠[2]

UntersuchungWas sie zeigtRichtwerte
LeberwerteGPT, GOT, Gamma-GTHinweis auf eine belastete LeberGPT gilt nach den strengeren Grenzen der Leitlinie über 33 U/l bei Männern und über 25 U/l bei Frauen als erhöht. Normale Werte schließen eine MASH nicht aus.⁠[2]
UltraschallVerfettung der LeberZeigt Fett, misst aber den Fettanteil nicht genau
FIB-⁠4-⁠WertRisiko für fortgeschrittene Narben, aus Alter, GOT, GPT und Blutplättchenunter 1,3: geringes Risiko1,3 bis 2,67: unklar, weiter abklären. Über 2,67: erhöht. Bei über 65-⁠Jährigen gilt 2,0 als untere Grenze.
ElastografieLebersteifigkeitNarben (in kPa) und Fettgehalt (CAP in dB/m)unter 8 kPa: fortgeschrittene Narben unwahrscheinlichab 12 kPa: wahrscheinlich. CAP ab 248 dB/m: Verfettung.
MRT (PDFF)Fettanteil der Leber in Prozentab 5 %: Verfettung
LeberbiopsieEntzündung und Narben unter dem MikroskopNur, wenn die übrigen Tests keine klare Antwort geben
Grenzwerte laut EASL-EASD-EASO-Leitlinie 2024.⁠[2] Ihre eigenen Laborwerte ordnet der Leberwerte-Rechner ein.

Wer Typ-⁠2-⁠Diabetes, starkes Übergewicht mit weiteren Risikofaktoren oder auffällige Leberwerte hat, sollte laut Leitlinie gezielt auf Narben untersucht werden, am besten zuerst mit dem FIB-⁠4-⁠Wert.⁠[2] Alle Normalwerte finden Sie in der Leberwerte-Tabelle.

Fettleber: Was tun?

Abnehmen, bewegen, besser essen und Alkohol meiden. Gewichtsabnahme ist der größte Hebel: Die europäische Leitlinie nennt dafür konkrete Ziele.⁠[2]

GewichtsverlustWas er bewirktBei 90 kg sind das
ab 5 %Das Leberfett sinkt4,5 kg
7 bis 10 %Die Entzündung bessert sich6,3 bis 9 kg
ab 10 %Narben (Fibrose) können sich zurückbilden9 kg
Ziele für Menschen mit Übergewicht laut EASL-EASD-EASO-Leitlinie 2024, starke Empfehlung.⁠[2] Das Gewicht soll dauerhaft gehalten werden.
  1. Abnehmen

    Langsam und dauerhaft statt Crashdiät. In einem Lebensstilprogramm über 12 Monate hatten 64 % der Teilnehmer danach wieder eine normale Leber, in der Vergleichsgruppe 20 %. Wer mehr als 10 % abnahm, war zu 97 % die Fettleber los.⁠[10]

  2. Bewegen

    Mehr als 150 Minuten pro Woche mäßig oder 75 Minuten intensiv.⁠[2] Bewegung senkt das Leberfett auch dann, wenn das Gewicht gleich bleibt: Ab etwa 150 Minuten zügigem Gehen pro Woche war die Chance auf mindestens 30 % weniger Leberfett rund 3,7-⁠mal so hoch wie ohne Training.⁠[11]

  3. Essen

    Mediterran essen, keine gesüßten Getränke, wenig Fertigprodukte.⁠[2] In einer kleinen Studie sank das Leberfett mit Mittelmeerkost in 6 Wochen um 39 %, mit fettarmer Kost nur um 7 %, bei gleichem Gewicht.⁠[12] Details stehen im Ratgeber Ernährung bei Fettleber.

  4. Alkohol

    So wenig wie möglich, bei fortgeschrittenen Narben oder Zirrhose gar keinen. Das empfiehlt die Leitlinie ausdrücklich.⁠[2]

Was Hausmittel wie Kaffee, Kurkuma oder Fasten bringen, haben wir im Evidenz-Check der Hausmittel zusammengestellt.

Kann man eine Fettleber heilen?

Ja, solange keine Zirrhose vorliegt. Die einfache Fettleber bildet sich vollständig zurück, wenn die Ursache wegfällt, und auch Entzündung und Narben können sich zurückbilden.⁠[8] Je weiter die Erkrankung fortgeschritten ist, desto mehr Gewichtsverlust und Zeit braucht es.

In der Studie mit 293 Menschen mit MASH bildete sich nach einem Jahr die Entzündung bei 58 % derer zurück, die mindestens 5 % abnahmen. Bei mehr als 10 % Gewichtsverlust waren es 90 %.⁠[8] Wie lange das im Einzelnen dauert, lesen Sie im Beitrag Wie lange dauert es, bis sich eine Fettleber zurückbildet?

Welche Medikamente gibt es gegen Fettleber?

Die Aussage „Es gibt kein Medikament gegen Fettleber“ ist überholt. Seit 2025 sind in der EU zwei Wirkstoffe zugelassen, allerdings nur für eine bestimmte Gruppe: Menschen mit entzündeter Fettleber (MASH) und mittleren bis fortgeschrittenen Narben (F2 bis F3), ohne Zirrhose, jeweils zusätzlich zu Ernährung und Bewegung.⁠[13]⁠[16] Resmetirom ist eine Tablette für jeden Tag, Semaglutid eine Spritze einmal pro Woche.

WirkstoffErgebnis der ZulassungsstudieStatus
ResmetiromRezdiffra, TabletteNach 52 Wochen Entzündung zurückgebildet: 26 bis 30 % gegenüber 10 % mit Placebo. Narben gebessert: 24 bis 26 % gegenüber 14 %.⁠[14]EU-⁠Zulassung (bedingt) am 18.08.2025⁠[13]In Deutschland seit 15.09.2025. Der G-⁠BA sah am 05.03.2026 noch keinen belegten Zusatznutzen gegenüber der Standard­behandlung.⁠[15]
SemaglutidKayshild, SpritzeMit 2,4 mg nach 72 Wochen Entzündung zurückgebildet: 63 % gegenüber 34 % mit Placebo. Narben gebessert: 37 % gegenüber 22 %. Gewicht: minus 10,5 %.⁠[17]EU-⁠Zulassung (bedingt) am 26.03.2026⁠[16]
Stand 20. Oktober 2026. Beide Mittel sind verschreibungspflichtig, die DGVS hat Resmetirom 2025 in ihre Leitlinie aufgenommen.⁠[18]

Wichtig für die Einordnung: Für die einfache Fettleber ohne Narben gibt es weiterhin kein zugelassenes Medikament, hier bleibt der Lebensstil die Behandlung. Und Medikamente wirken nur, solange man sie nimmt: Nach dem Absetzen eines ähnlichen Wirkstoffs (Liraglutid) kamen in einer Studie Gewicht und Leberfett innerhalb von 6 Monaten teilweise zurück, in der Gruppe mit Lebensstiländerung nicht.⁠[19]

Helfen Mariendistel, Artischocke und Cholin bei Fettleber?

Eine Behandlung ersetzen sie nicht. Die Leitlinie empfiehlt Nahrungsergänzungen nicht als Therapie der Fettleber, weil Langzeitbelege fehlen.⁠[2] Für einzelne Pflanzenstoffe zeigen Studien aber bessere Leberwerte, und dort passt eine Leberkur als Begleitung zu Ernährung und Bewegung.

Die Naturhof Leberkur verbindet diese drei unter anderem mit Löwenzahn, Schwarzem Rettich und B-⁠Vitaminen: pro Tagesdosis 153 mg Silymarin, 200 mg Artischockenextrakt und 82,5 mg Cholin. Die Artischocken- und Silymarin-Mengen liegen unter denen der genannten Studien. Mehr zur Auswahl lesen Sie im Leberkur-Test 2026.

Wann sollte ich mit einer Fettleber zum Arzt?

Lassen Sie eine bekannte Fettleber mindestens einmal mit dem FIB-⁠4-⁠Wert einordnen. Sofort ärztlich abklären sollten Sie diese Zeichen:

Häufige Fragen zur Fettleber

Wie macht sich eine Fettleber bemerkbar?

Meist gar nicht, denn die Leber tut nicht weh. Manche Betroffene bemerken Müdigkeit, Blähungen oder Druck im rechten Oberbauch. Häufig fällt die Fettleber zufällig auf, etwa durch erhöhte Leberwerte oder beim Ultraschall.

Ist eine Fettleber gefährlich?

Eine einfache Fettleber ist zunächst nicht akut gefährlich. Bei 10 bis 30 % der Betroffenen schreitet sie aber zu Entzündung und Vernarbung fort, und sie erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf- und Nierenerkrankungen. Entscheidend ist, ob schon Narben vorliegen, das klärt der FIB-⁠4-⁠Wert.

Kann man eine Fettleber haben, ohne Alkohol zu trinken?

Ja, das ist sogar der häufigste Fall. Die metabolische Fettleber (MASLD) entsteht durch Übergewicht, Bewegungsmangel, zu viel Zucker und eine gestörte Insulinwirkung. Etwa jeder fünfte Mensch mit Fettleber ist sogar normalgewichtig.

Hat man bei einer Fettleber einen dicken Bauch?

Die Fettleber selbst macht keinen dicken Bauch, aber Bauchfett und Leberfett gehen oft zusammen. Ein Bauchumfang ab 94 cm bei Männern und ab 80 cm bei Frauen gilt als Risikofaktor. Ein plötzlich praller Bauch durch Wasser ist dagegen ein Warnzeichen bei fortgeschrittener Lebererkrankung.

Wie lange dauert es, bis sich eine Fettleber zurückbildet?

Das Leberfett sinkt schon nach 4 bis 8 Wochen messbar, wenn Sie Kalorien und Zucker reduzieren und sich mehr bewegen. In einer Studie hatten nach 12 Monaten 64 % der Teilnehmer eines Lebensstilprogramms wieder eine normale Leber.

Gibt es Tabletten gegen Fettleber?

Seit August 2025 ist Resmetirom in der EU zugelassen, seit März 2026 auch Semaglutid für diese Anwendung. Beide sind verschreibungspflichtig und nur für Menschen mit entzündeter Fettleber und mittleren bis fortgeschrittenen Narben (Stadium F2 bis F3) gedacht. Für die einfache Fettleber ohne Narben bleibt der Lebensstil die Behandlung.

Welche Fettleber-Symptome haben Frauen?

Frauen haben dieselben, meist unauffälligen Anzeichen wie Männer. Nach den Wechseljahren steigt das Risiko für eine Fettleber aber auf etwa das 2,4-⁠Fache, und Frauen nach der Menopause haben ein höheres Risiko, dass Narben entstehen.

Quellen

  1. Deutsche Leberstiftung: Presseinformation zum World Liver Day vom 15. April 2026 (etwa ein Drittel der Erwachsenen in Deutschland hat eine Fettleber). Quelle öffnen
  2. EASL, EASD, EASO: Clinical Practice Guidelines on the management of metabolic dysfunction-associated steatotic liver disease (MASLD). J Hepatol. 2024;81(3):492-542. Frei lesbar als Parallelveröffentlichung in Obes Facts. 2024;17(4):374-444. Quelle öffnen
  3. Rinella ME et al. A multisociety Delphi consensus statement on new fatty liver disease nomenclature. Hepatology. 2023;78(6):1966-1986. Quelle öffnen
  4. Roeb E et al. Amendment „Neue Nomenklatur zur MASLD“ zur S2k-⁠Leitlinie „Nicht-alkoholische Fettlebererkrankung“ der DGVS. Z Gastroenterol. 2024;62(7):1077-1087. Quelle öffnen
  5. Deutsche Leberstiftung: Presseinformation zum Global Fatty Liver Day vom 6. Juni 2024 (MASH bei mindestens 4 % der Bevölkerung, Leberkrebs auch ohne Zirrhose). Quelle öffnen
  6. gesund.bund.de (Bundesministerium für Gesundheit, Inhalte vom IQWiG): Nicht alkoholische Fettleber. Stand 29. Juni 2021. Quelle öffnen
  7. Ye Q et al. Global prevalence, incidence, and outcomes of non-obese or lean non-alcoholic fatty liver disease: a systematic review and meta-analysis. Lancet Gastroenterol Hepatol. 2020;5(8):739-752. Quelle öffnen
  8. Vilar-Gomez E et al. Weight Loss Through Lifestyle Modification Significantly Reduces Features of Nonalcoholic Steatohepatitis. Gastroenterology. 2015;149(2):367-378. Quelle öffnen
  9. Deutsche Leberstiftung: Presseinformation zum Global Fatty Liver Day vom 10. Juni 2025 (Früherkennung mit Leberwerten, Ultraschall, FIB-⁠4 und Elastografie). Quelle öffnen
  10. Wong VW et al. Community-based lifestyle modification programme for non-alcoholic fatty liver disease: a randomized controlled trial. J Hepatol. 2013;59(3):536-542. Quelle öffnen
  11. Stine JG et al. Exercise Training Is Associated With Treatment Response in Liver Fat Content by Magnetic Resonance Imaging Independent of Clinically Significant Body Weight Loss in Patients With NAFLD: A Systematic Review and Meta-Analysis. Am J Gastroenterol. 2023;118(7):1204-1213. Quelle öffnen
  12. Ryan MC et al. The Mediterranean diet improves hepatic steatosis and insulin sensitivity in individuals with non-alcoholic fatty liver disease. J Hepatol. 2013;59(1):138-143. Quelle öffnen
  13. Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA): Rezdiffra (Resmetirom), Europäischer öffentlicher Beurteilungsbericht. Bedingte Zulassung am 18. August 2025. Quelle öffnen
  14. Harrison SA et al. A Phase 3, Randomized, Controlled Trial of Resmetirom in NASH with Liver Fibrosis (MAESTRO-NASH). N Engl J Med. 2024;390(6):497-509. Quelle öffnen
  15. Gemeinsamer Bundesausschuss (G-⁠BA): Nutzenbewertung nach § 35a SGB V, Resmetirom. Beschluss vom 5. März 2026, erstmaliges Inverkehrbringen am 15. September 2025. Quelle öffnen
  16. Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA): Kayshild (Semaglutid), Europäischer öffentlicher Beurteilungsbericht. Bedingte Zulassung am 26. März 2026. Quelle öffnen
  17. Sanyal AJ et al. Phase 3 Trial of Semaglutide in Metabolic Dysfunction-Associated Steatohepatitis (ESSENCE). N Engl J Med. 2025;392(21):2089-2099. Quelle öffnen
  18. Roeb E et al. Amendment „Resmetirom“ zur S2k-⁠Leitlinie „Metabolische Lebererkrankungen“ der DGVS (Version 2.3). Z Gastroenterol. 2026;64(4):386-413. Quelle öffnen
  19. Khoo J et al. Randomized trial comparing effects of weight loss by liraglutide with lifestyle modification in non-alcoholic fatty liver disease. Liver Int. 2019;39(5):941-949. Quelle öffnen
  20. Li S, Duan F, Li S, Lu B. Administration of silymarin in NAFLD/NASH: A systematic review and meta-analysis. Ann Hepatol. 2024;29(2):101174. Quelle öffnen
  21. Wah Kheong C et al. A Randomized Trial of Silymarin for the Treatment of Nonalcoholic Steatohepatitis. Clin Gastroenterol Hepatol. 2017;15(12):1940-1949. Quelle öffnen
  22. Panahi Y et al. Efficacy of artichoke leaf extract in non-alcoholic fatty liver disease: A pilot double-blind randomized controlled trial. Phytother Res. 2018;32(7):1382-1387. Quelle öffnen
  23. Verordnung (EU) Nr. 432/2012: Liste zulässiger gesundheitsbezogener Angaben über Lebensmittel (Cholin, Vitamin B6, B12, Folat). Quelle öffnen

Stand: 20. Oktober 2026. Wir prüfen die Angaben vierteljährlich.